Kokosöl für die Haare

Bei manchen Völkern dieser Erde gelten Haare als das Schönheitsmerkmal Nummer eins. Im Orient etwa beschäftigt sich ein großer Teil der Schönheitspflege mit den Haaren.

Studien haben erwiesen, dass die männliche Haarpracht eines der Hauptanziehungsmerkmale für die weibliche Geschlecht darstellen. Je dichter das Haar desto besser der Mann, so die Gene!

Kokosöl für die Haare
Kokosöl für die Haare

Umso misslicher die Lage wenn sich anstatt einer prächtigen Haarpracht eine glänzende Glatze breit macht, die die Sonne spiegelt. Vorwiegend tritt dieses Phänomen beim männlichen Geschlecht ein. Doch auch Frauen können unter strapaziertem und sich verdünnendem Haar leiden.

Ein Mitgrund warum viele Menschen nicht zufrieden mit ihrem Haar sind, sind unter anderem die große Auswahl an Produkten und Shampoos, die unzählige chemische Wirkstoffe enthalten, die alles in allem äußerst schlecht für die Haare und für das Wachstum der Haare wirken.

Vielleicht kann Ihnen mit Kokkosöl eine effektive Unterstützung bei der Pflege und beim Wachstum Ihrer Haare dienen. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Kokosöl eine positive Wirkung auf die Haarpflege und gemeinhin auf das Wachstum der Haare entfalten kann. Bei Kokosöl kann man sich auf ein Hunder Prozent biologisches Substrat verlassen, dass schon seit Jahrtausenden seinen Benützern als verlässliche Unterstützung dient.

Doch vorweg, die meisten Produkte enthalten nur einen geringen Anteil an Kokosnussöl, auch wenn das gesamte Produkte mit Kokosnussöl angepriesen wird!

Wieso ist Kokosöl gut für die Haare?

Zunächst einmal sei angemerkt, dass Kokosnussöl deshalb gut für die Haare ist, weil es in erster Linie nicht schlecht für die Haare ist.

Was soll das heißen, fragen Sie sich vermutlich?

Was wir damit meinen, ist, dass die meisten Haare aufgrund chemischer Substanzen geschädigt werden, die aufgrund der leicht durchlässigen Membran in den Haaren und in der Kopfhaut ihre negativen Wirkungen dort auch haben. Weil zuviel Chemie in den Produkten ist und diese Chemie eben über die Membran in die Kopfhaut eindringt, kann ein Schaden entstehen.

Kokosöl hingegen ist rein natürlich und so kann auch kein Schaden enstehen. Doch weshalb wirkt sich Kokosöl positiv auf die Haare aus?

Kokosöl hat einen überwiegenden Anteil an mittelkettigen Triglyzeriden. Das sind Fette, die sehr schnell durch die leicht durchlässigen Membranen in den Haarfolikeln und in der Kopfhaut in die Zellen gelangen können. So können innrehalb kurzer Zeit gesunde und heilende Fette, aber auch Feuchtigkeit in die Zellen gelangen.

Kokosöl entfaltet eine weitere segensreiche Eigenschaft für die Haare. Es besteht auch zu einem Guten Teil aus Laurinsäure. Diese Laurinsäure vermag es die Mikroflora in der Kopfhaut positiv zu beeinflussen. Laurinsäure hält nämlich sämtliche “ungebetenen Gäste”, wie Viren, Bakterien und Pilze – und was da noch so keucht und fleucht – von unserer geliebten Kopfhaut weg!

Haare mit Koksöl kräftigen

Wie bereits erwähnt, kann Kokosöl besonders leicht in die Zellen der Haarfolikel und der Kopfhaut eindringen. Durch diese Eindringen gelangen alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und gesunden Fettsäuren ebenfalls in die Haare.

Es entsteht ein reger Zellstoffaustausch innerhalb vom Haar, was den gesamten Zellumsatz der Haare ebenfalls erhöht. Dadurch, dass mehr “ein und aus” geht, werden die Haare mehr belebt und ein kräftiger Effekt wird dadurch ausgelöst.

Ebenfalls vermögen die Nährstoffe, die im Kokosöl enthalten sind eine ausgewogene Versorgung der Haare zu ermöglichen. Sie müssen sich vorstellen, dass Kokosnussöl beinahe das gesamte Spektrum, der für Haare erforderlichen Nährstoffe abdeckt.

Und dadurch, dass diese Nährstoffe so einfach über die Membran in die Haare gelangen, können die Haare wieder hinreichend “ernährt” werden und dadurch mit der Zeit wieder kräftiger werden.

Auch an dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass allein der Umstand, dass Kokosöl diese Nährstoffe liefert, ohne von biochemischen Substanzen getränkt zu sein, die dann ebenfalls mit in die empfindlichen Haarzellen geschleust werden, einen positiven Effekt auf die Kräftigung der Haare hat.

Haare mit Kokosöl wachsen

Es kursiert der Mythos, dass Kokosöl die Haare schneller wachsen lässt. Es gibt verschiedene Mythen, bei denen die Menschen sich nie ganz sicher sind, ob sie überhaupt stimmen. Wie etwa der Mythos, dass je öfter man sich rasiert, die Hautbehaarung schneller wächst. Beim zweiten sind wir uns ebenfalls nicht sicher, aber beim ersten schon. Das ist leider ein Mythos!

Kokosöl lässt die Haare nicht schneller wachsen. Dieser Mythos ist vermutlich deshalb enstanden, weil Kokosöl das Aussehen der Haare verändert. Dadurch, dass mehr Nährstoffe in die Haare gelangen und die Laurinsäure das Ganze Unrat fern hält und deshalb auch die Haare weniger ausfallen, entsteht der Eindruck, dass die Haare ein bisschen fülliger geworden sind. Doch gewachsen sind sie leider nicht :(.

Kokosöl gegen Schuppen

Zunächst einmal müssen wir verstehen, was Schuppen eigentlich sind, damit wir nachvollziehen können, wie Kokosöl eine positive Wirkung gegen Schuppen hat.

Die Zellen auf Ihrer Kopfhaut sterben ständig ab und durchwandern verschiedene Hautschichten nach unten. Genaugenommen sind es vier Hautschichten die durchwandert werden. In der Regel erfolgt dies relativ schnell und niemand bekommt etwas von den sterbenden Hautzellen mit. Doch in manchen Fällen sterben die Zellen entweder zu schnell ab oder sie durchwandern die Hautschichten zu langsam. Dann häufen sich die Zellen an der Oberfläche, weil die Schuppenzahl zu groß ist.

Gründe weshalb das passieren kann, sind zum Einen übermäßige Trockenheit. Vor allem im Winter kann aufgrund erhöhter Trockenheit ein vermehrtes Zellensterben aufkommen, weshalb dann viele Schuppen an der Obefläche bleiben und dadurch sichtbar werden.

Kokosöl hilft da natürlich sehr, da Kokosöl viel Feuchtigkeit enthält und eben leicht in die Zellen eindringen kann. Dadurch, dass mehr Feuchtigkeit durch das Kokosöl gespendet wird, sterben weniger Zellen ab und so kommt es nicht zu einer Anhäufung von toten Zellen auf der Oberfläche des Kopfes.

Schuppen werden auch manchmal in Zusammenhang mit einem Pilzbefall in Zusammenhang gebracht. Durch das vermehrte Aufkommen von Pilzen kommt es zu einem Zellensterben.

Durch die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure können die Pilze (vorsicht, nur bis zu einem bestimmten Grad) eingedämmt werden und so wird das Zellensterben gelindert. Es entstehen weniger Schuppen!

Kokosöl gegen Spliss

Auch hier muss kurz angeführt werden, weshalb Spliss eigentlich entsteht. Spliss tritt vor allem deshalb auf, weil die Haare überstrapaziert werden. Durch thermische, chemische, mechanische oder nukleare ( Scherz der Redaktion ) Einwirkungen können die Haare ihre Substanz verlieren und dann “brechen”. Dabei verlieren sie ihren Glanz und sind an den Enden gespalten.

Kokosöl wirkt diesem Spliss entgegen, weil es eben durch die zahlreichen gesunden Fette und Nährstoffe einen zusätzlichen “Schutzfilm” innerhalb und außerhalb der Haarfolikel zu bilden vermag und dadurch die Haare vor den beschriebenen Einwirkungen schützen kann.

Auf diese Art und Weise kann die äußere und innere Substanz der Haare länger aufrecht erhalten werden und die Wahrscheinlichkeit, dass Spliss auftritt, ist geringer.

Koksöl für die Haare – Fazit:

Kokosöl ist sicherlich kein Wundermittel für die Haare. Es wäre vermessen Kokosnussöl als solches anzupreisen. Aber zahlreiche wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass es eine sehr positive Wirkung auf die Haare hat. Es verschafft ihnen mehr Glanz, Geschmeidigkeit und Fülle, dabei schützt es die Haare vor Pilzen und vor anderem Getier.